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FirmenchronikDie Geschichte des Labors BuchruckerDas Labor Buchrucker blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück, lesen sie wie die Firma gegründet wurde, später in der Zeit der Monarchie ihre erste Krise durchlebte, wie sie die Schrecken des zweiten Weltkriegs überlebte oder wie eine Naturkatastrophe fast die ganze Firma verwüstete. 1896 Der Apotheker Friedrich Buchrucker gründet 1896 die Firma Buchrucker. In den Anfangszeiten befasste sich die Firma vorerst mit der Erzeugung von Humanpräparaten. In weiterer Folge wurde dann auch die Produktion von Schädlingsbekämpfungsmitteln aufgenommen, die über das gesamte Gebiet der Monarchie Verbreitung fanden. 1927 1927 übernahm der älteste Sohn, Karl Buchrucker, die Firma und erschloss mit seinen Neuentwicklungen die Landwirtschaft als Abnehmerkreis. Mit dem Erzeugnis Dr. Keller’s Lebertranemulsion wurde ein Vitaminpräparat auf den Markt gebracht, das eine bisher vorhanden Versorgungslücke ausfüllte. Mit der hervorragenden Wirkung und einer für die damalige Zeit, völlig neuen Werbe- und Verkaufsstrategie, gelang es auf diesem Sektor, eine dominierende Position zu erreichen. Daneben wurde auch die Sparte Schädlingsbekämpfungsmittel mit Inficin-Präparaten ausgeweitet. Auslandsvertretungen und Lizenzerzeugungen bestanden in den wichtigsten Nachbarländern. Ein großer Außendienstmitarbeiterstab sorgte dafür, dass der Betrieb in dieser wirtschaftlich schlechten Zeit, eine ständige Aufwärtsentwicklung fand. 1938–1945 In den Kriegsjahren ging die Erzeugung stark zurück, bedingt durch Rohstoffmangel, musste die Produktion einer Reihe von Erzeugnissen eingestellt werden. Nach dem Krieg wurde das in der damaligen russischen Besatzungszone liegende Firmengebäude mit allen Einrichtungen als deutsches Eigentum beschlagnahmt. Der Gattin des Inhabers gelang es in dieser schwierigen Zeit den Fortbestand des Betriebes mit enormen Einsatz und einfachsten Mitteln aufrecht zu erhalten. 1951 Mit der Rückkehr des Firmeninhabers begann ein neuer Aufstieg. Nach anstrengender erfolgreicher Tätigkeit konnte im Jahr 1951 in der Schiffbaustraße eine Halle erworben werden, und die Firma mit 20 Beschäftigten wieder in ein betriebseigenes Gebäude einziehen. |
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